Startseite | Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung

Gewalt am Arbeitsplatz

Gewalt am Arbeitsplatz

Der Begriff „Gewalt“ ist vielschichtig. Gewalt am Arbeitsplatz bedeutet „jede Handlung, Begebenheit oder von angemessenem Benehmen abweichendes Verhalten, wodurch eine Person im Verlauf oder in direkter Folge ihrer Arbeit schwer beleidigt, bedroht, verletzt, verwundet wird.“
Zu unterscheiden ist zwischen externer Gewalt, verursacht durch Kunden oder Besucher, und interner Gewalt, die von Kollegen, Vorgesetzten oder Mitarbeitern ausgeht. Davon abzugrenzen Mobbing.

Gerne beraten wir Sie umfassend und geben Ihnen weitere Informationen. Sprechen Sie uns einfach an.

Folgen von Gewalt

Gewalt und Mobbing am Arbeitsplatz sind zu wichtigen Themen für den Arbeitsschutz geworden. Neben körperlichen Verletzungen leiden Betroffene häufig an massiven psychischen Gesundheitsbeeinträchtigungen und verlieren ihr Vertrauen in die soziale Umwelt. Darüber hinaus führen die krankheitsbedingten Fehlzeiten zu erheblichen betriebs- und volkswirtschaftlichen Einbußen.

externe Gewalt

Externe Gewalt am Arbeitsplatz tritt vorwiegend in Form von Bedrohungen, Belästigungen und Beleidigungen auf. Aber auch tätliche Angriffe auf Beschäftigte kommen vor. Bedrohungen und Übergriffe am Arbeitsplatz haben EU-weit deutlich zugenommen. Bei einigen Beschäftigtengruppen liegt das Risiko, mit Gewalt am Arbeitsplatz konfrontiert zu werden, deutlich über dem anderer Branchen. Dazu gehören Sparkassen und Banken, Bahnen sowie Justiz- und Sozialbehörden. Oft treffen auch mehrere Risikofaktoren zusammen, zum Beispiel:

  • Umgang mit Bargeld
  • Ausübung von Kontrollaufgaben
  • Umgang mit schwierigen Personengruppen
  • öffentlich zugängliche Einzelarbeitsplätze oder Einzelarbeit in Privaträumen des Kunden.

Intervention bei interner Gewalt

Interne Gewalt am Arbeitsplatz bedeutet Gewalt unter Arbeitskollegen. Hier bieten wir:

  • die Prävention von Gewalttaten
  • die Hilfeleistung für betroffene Beschäftigte bei eingetretenen Gewaltfällen an
  • Vermeidung von Stresssituationen
  • Deeskalationsseminare zur Bewältigung schwieriger und bedrohlicher Situationen
  • Aus- und Weiterbildung der Führungskräfte und Mitarbeiter
  • Anti Gewalt Training

Prävention

Zur Prävention von Gewalt bieten sich beispielhaft folgende Maßnahmen an:

Arbeitsumfeld:

  • bauliche Maßnahmen, zum Beispiel Notausgänge oder Schutzwände
  • technische Maßnahmen, zum Beispiel Zugangskontrollen oder Notrufsysteme

in der Arbeitsorganisation:

  • Vermeidung von Einzelarbeitplätzen
  • geringe Bargeldbestände,
  • Nutzung bargeldloser Alternativen

Information und Qualifikation des Personals:

  • Unterweisung und Einhaltung von Sicherheitsvorschriften
  • Vermeidung von Stresssituationen
  • Deeskalationsseminare zur Bewältigung schwieriger und bedrohlicher Situationen mit Kunden und Mitarbeitern
  • Anti Gewalt Training

Ein geeigneter Präventionsansatz gegen betriebsinterne Gewalt ist eine Unternehmenspolitik, die sich auszeichnet durch eine konstruktive Konfliktkultur:

  • regelmäßige Unterrichtung der Beschäftigten
  • Aus- und Weiterbildung der Führungskräfte und Mitarbeiter
  • und entsprechende Betriebsvereinbarungen

Gerne beraten wir Sie umfassend und geben Ihnen weitere Informationen. Sprechen Sie uns einfach an.

  2017 Alle Rechte vorbehalten Kusber-Institut Impuls & Klarheitmanagement